taz

„Spaßbremse“, dachte mancher bei uns und las die taz schon deshalb nicht. Ein Artikel, zufällig auf Facebook entdeckt, änderte alles: „Die Weiber denken, sie wären besser!“, brachte selbst die Mütter und Väter der Agentur lauthals zum Lachen.

Schnell hatte die taz ihr Image bei HELDISCH um 180 Grad gedreht, und es kam wie es kommen musste: Die tageszeitung lud uns zum Pitch ein. Doch wir unterlagen. Zwar mit erhobenem Haupt, aber wir unterlagen. 2015 kontaktierte uns der Werbeleiter des Blatts erneut, denn unser Beitrag stand – viel geliebt, aber nie geschaltet – noch immer in seinem Büro: „Wollen Sie es noch einmal versuchen?“ Natürlich wollten wir und schon bald wurde klar, dass es sich nicht um einen Pitch, sondern direkt um einen Auftrag handelte. Genauer gesagt sollten wir die umfangreichen Inhalte der taz.am wochenende bewerben, um neue Abonnenten zu gewinnen. Zügig stellten wir fest, dass die Wochenendausgabe die Themen tatsächlich sehr intensiv und allumfassend beleuchtet. Spätestens unser Claimvorschlag „Hinter den Schlagzeilen beginnt die taz.am wochenende“ markierte dann den Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit. Von wegen „Spaßbremse“.